Diabetes
Diabetes ist eine chronische Erkrankung, deren Hauptmerkmale ein hoher Blutzuckergehalt (Glukose) ist. Es gibt zwei verschiedenen Diabetes-Typen, erstens die den erblich bedingten Diabetes Typ-1 und den sogenannten „Altersdiabetes“ den Diabetes Typ-2.
Wird diese Stoffwechselerkrankung nicht behandelt, so kann es zu schweren gesundheitlichen Schädigungen kommen. Daher ist es wichtig, nebst einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, die Krankheit möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Dazu empfehlen wir von den Appenzeller-Naturheilmittel das Palchedrin und die Cimasan in Kombination mit dem Diabetes-Tee.
Das ist nur eine der möglichen Behandlungslösungen, mehr dazu erfahren sie später...
Was ist Diabetes?
Diabetes gehört wie erwähnt zu den chronischen Krankheitsbildern, deren Merkmale ein hoher Blutzuckerspiegel ist. Glukose kann nicht in die Zellen eintreten und dort als Energielieferant dienen, weil das Hormon Insulin ungenügend wirksam ist. Da diese Glukose nicht verfügbar ist und die Zellen trotzdem mit Energie versorgt werden müssen, werden die Fettreserven mobilisiert. Im Blut zirkulieren sehr hohe Fettmengen, welche zusammen mit einem hohen Glukosegehalt die Blutgefässe und die Nerven schädigen.
Die verschiedenen Diabetes-Typen:
Diabetes Typ-1
Dieser Krankheitstyp ist erblich bedingt, das heisst angeboren. Die insulinproduzierenden Zellen werden vom eigenen Immunsystem angegriffen und zerstört, man spricht hier von der sogenannten Autoimmunreaktion. Die Zerstörung dieser Zellen führt nach und nach zu einem zunehmenden Insulinmangel. Die fehlende Insulinwirkung hat Konsequenzen, die sich wie folgt zeigen:
- Glukose kann nicht mehr als Energielieferant von den Zellen aufgenommen werden und häuft sich im Blut an
- Die Glucoseneubildung in der Leber verläuft total unkontrolliert, es werden ca. 500 Gramm (!!) Glukose pro Tag in das Blut abgegeben. Das heisst, es kommt zu einem extremen Blutzuckeranstieg.
- Das Körperfett wird mobilisiert (weil die Zelle keine Energie mehr hat) und es kommt zu einer richtigen Überschwemmung des Blutes mit freien Fettsäuren. Daraus bilden sich zusätzlich Säuren, welche sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper beeinträchtigen.
- Die gesunde Nierenfunktion ist beeinträchtigt, so dass Glukose mit dem Urin ausgeschieden wird. Dies wiederum führt zu einem Verlust lebenswichtigen Salzen, und daher meldet der Körper ständig ein unstillbares Durstgefühl.
Ursachen für den Diabetes Typ-1
- Genetisch bedingt: wenn der Vater erkrankt ist, beträgt das Erkrankungsrisiko des Kindes 5%, bei Erkrankung der Mutter 2,5%, und wenn beide Elternteile betroffen sind 20%.
- Ein weiterer möglicherweise auslösender Faktor ist die sehr frühe Konsumierung des Proteins Gluten, welches in verschiedenen Getreiden vorkommt.
- Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft führt in 50% der Fälle zu einer Diabetes Typ-1.
Symptome beim Diabetes Typ-1
- Ausgeprägte Gewichtsabnahme innerhalb kürzester Zeit
- Ständiges Durstgefühl
- Häufig auch Bauchschmerzen und Durchfall
- Müdigkeit und Kraftlosigkeit
- Sehstörungen
- Konzentrationsstörungen
Diabetes Typ-2
Dieser Diabetestyp wird umgangssprachlich auch Altersdiabetes genannt, weil diese Stoffwechselkrankheit vor allem bei älteren Personen auftritt. Hierbei handelt es sich um eine Störung, bei der Insulin zwar vorhanden ist, aber nicht richtig wirken kann. Man spricht hier von einer sogenannten Insulinresistenz. In den ersten Lebensjahrzehnten kann die Bauchspeicheldrüse dies durch die Produktion hoher Insulinmengen kompensieren, aber irgendwann reicht dies nicht mehr aus und die Diabetes Typ-2-Erkrankung entsteht...
Ursachen für den Diabetes Typ-2
- Hauptursache sind Überernährung und/oder Fehlernährung zusammen mit Bewegungsmangel und das daraus entstandene Übergewicht.
Symptome beim Diabetes Typ-2
- Im Gegensatz zum Diabetes Typ-1 praktisch nie Symptome wie Gewichtsabnahme oder ständiges Durstgefühl
- Allerdings unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl, Gewichtszunahme und depressive Verstimmung
Da die genannten Symptome zu fast jeder Krankheit passen, wird die Diagnose häufig erst nach Jahren erkannt und meistens durch Zufall.
Schwangerschaftsdiabetes:
Diese Diabetesform entwickelt sich im letzten Drittel der Schwangerschaft und zeigt keine klaren Symptome wie der Diabetes Typ-1. Die Behandlung gleicht derjenigen für den Diabetes Typ-2, das heisst vor allem die Ernährungsempfehlungen beachten und die beschriebenen Appenzeller-Naturheilmittel einsetzen. Ansonsten braucht es keine zusätzlichen Massnahmen, da sich der Blutzuckerspiegel nach der Schwangerschaft in den allermeisten Fällen wieder normalisiert.
Therapiemöglichkeiten:
Beim Typ-1 Diabetes muss das fehlende Insulin künstlich zugeführt werden. Insulin kann nicht als Tablette eingenommen werden, weil es ein Eiweissstoff ist, der sich im Magen sofort zersetzen würde, es muss unter die Haut gespritzt werden.
Um Blutzuckerschwankungen besser in den Griff zu bekommen, können verschiedene Appenzeller-Naturheilmittel eingesetzt werden. (Sie ersetzen aber niemals eine Insulinspritze, sondern dienen lediglich der Behandlungsunterstützung, die ev. zur Reduktion der Medikamente führen können)
Wir empfehlen:
- Palchedrin: rein pflanzliche Tropfen zur begleitenden Behandlung von Diabetes
- Cimasan: Zimttabletten senken den Blutzucker-und Cholesteringehalt
- Diabetes-Tee: spezielle Kräutermischung als unterstützende Behandlung von Diabetes
- Stevia Tropfen/Tee: Natürlicher Süssstoff der insulinunabhängig verstoffwechselt wird
- Vitamin C: 1-2 g pro Tag kann helfen, den Blutzuckergehalt zu regulieren
- Tocorol: Vit.E kann den Insulinbedarf reduzieren und vermindert eine Verklumpung der Blutplättchen
- Glucozin: Zink kann helfen, den Blutzuckergehalt zu regulieren
- Magnesium-Lutschtabletten oder Magnesin: verbessert die Kontrolle des Blutzuckergehaltes
- Blutdrucktropfen: vorallem der Diabetes Typ-2 neigt zu erhöhtem Blutdruck, den man mit den Kräutertropfen gut in den Griff bekommt. Weitere Behandlungsmöglichkeiten siehe: Bluthochdruck!
Zusätzliche Massnahmen:
Eine „Diabetes-Diät“ kann helfen, den Medikamentenbedarf zu minimieren und ist ausserordentlich wichtig für alle Diabetes-Patienten. Dazu sollte man folgendes beachten:
- Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Kost bestehend aus 50-60% Kohlenhydraten, 10-15% Eiweiss und 20-30% Fett.
- Hohen Zuckerkonsum meiden, natürliches Süssungsmittel Steviatropfen oder Steviakraut
- Möglichst wenig gesättigte Fette (v.a. tierische Fette!)
- Der Diabetes Typ-1 rechnet die eingenommenen Kohlenhydrate (mit einer Berechnungsmethode, BE = Broteinheiten oder KE = Kohlenhydrateinheit) zusammen und passt somit die Insulindosis an
- Übergewicht meiden: dies ist das allerwichtigste für den Diabetes Typ-2!
- Genug Bewegung, denn dadurch gewinnen die Zellen ihre Insulinaufnahmefähigkeit zurück!