Durchfall

DurchfallDurchfall ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. In der Fachsprache wird Durchfall als Diarrhoe bezeichnet. Die Merkmale sind vermehrter Stuhlgang (mehr als dreimal pro Tag) und dünnere Konsistenz. Dauert der Durchfall länger als eine Woche, so besteht die Gefahr von Mineralsalz- und Flüssigkeitsverlust, der vor allem bei Säuglingen gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Um dieses Problem so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen empfehlen wir von den Appenzeller-Naturheilmittel Lactoflor und Carboveg in Kombination mit dem Durchfalltee. Weitere Behandlungsmöglichkeiten finden Sie im Anschluss!

Was versteht man unter Durchfall?

Durchfall ist wie bereits erwähnt kein eigentliches Krankheitsbild, sondern meistens eine Begleiterscheinung einer anderen Störung im Körper. Durchfall (Diarrhoe) entsteht durch eine erhöhte Darmbewegung und/oder durch eine Flüssigkeitszunahme im Darm. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Darmentleerung und die Konsistenz des Stuhl’s ist dünner, meist sogar flüssig (ohne Konsistenz).

Dauert der Durchfall bis zu zwei Wochen, so spricht man von akutem Durchfall. Halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, so handelt es sich um den chronischen Durchfall.

Die häufigsten Ursachen für akuten Durchfall

  • Lebensmittelvergiftungen, zum Beispiel: Salmonellen
  • „Darmgrippe“ ausgelöst durch Bakterien oder Viren
  • „Reisedurchfall“: verantwortlich sind Infektionen mit Bakterien (meistens Escherichia-coli-Stämme), welche übers Trinkwasser oder Essen aufgenommen werden
  • Durchfall als Nebenwirkung von Medikamenten (Bsp. Antibiotika)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit: lösen bei empfindlichen Personen Durchfall aus, zum Beispiel Laktose-Intoleranz...
  • Stress z.B. Prüfungen usw.

Die häufigsten Ursachen für chronischen Durchfall

  • Reizdarm
  • Chronische Darmentzündungen, Beispiel Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Chronische Darminfektionen
  • Missbrauch von Abführmitteln
  • In Begleitung von Krankheiten z.B. Magen- Darmgrippe usw.

Symptome

  • Dünner Stuhlgang, der kaum mehr Konsistenz hat
  • Häufiger Stuhlgang, mehr als dreimal pro Tag

Sehr oft treten auch Begleiterscheinungen auf wie:

  • Blähungen
  • Kolikartige Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber
  • Allgemeines Grippegefühl

Behandlungsmöglichkeiten mit Appenzeller-Naturheilmittel

  • Lactoflor: baut die natürliche Darmflora auf. Ideal auch als Vorbeugung zu einer Antibiotika-Therapie
  • Carboveg: Kohletabletten adsorbieren Wasser und dicken somit den Stuhlgang ein. (Am besten in Verbindung mit Lactoflor)
  • Durchfall-Tee: Stopfende Kräutermischung
  • Nerokumin: Schwarzkümmeloel desinfiziert und hilft bei Verdauungsstörungen
  • Boswelin: Weihrauch bei chronischem Durchfall (Reiszdarm, Colitis)

Zur Behandlung von Magen-Darmbeschwerden, siehe betreffende Rubrik!

Zusätzliche Tipps:

  • Milch und Milchprodukte, solange der Durchfall anhält, unbedingt meiden
  • Möglichst viel Flüssigkeit zuführen, um den Verlust zu minimieren
  • Stellen Sie selber eine Elektrolytlösung her, damit führen Sie dem Körper alle verlorenen Mineralstoffe wieder zu. Rezept: ½ TL Salz und 5 TL Traubenzucker in 0,5 Liter abgekochtem Wasser auflösen und mit Orangensaft abschmecken
  • Fruchtsäfte mit dem gleichen Teil Wasser mischen und trinken
  • Auf die Salzzufuhr achten: Salzstängeli oder Bouillon
  • Bananen und Aprikosen enthalten viel Kalium
  • Leicht verdauliche Kost essen
  • Für Erwachsene und vor allem Kleinkinder gibt es Spezialnahrungen bei Durchfall!

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